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Auf einen Blick

Schloß Augustusburg

Schloss 1 09573 Augustusburg Tel.: +49 (0) 37291 / 38 00 Fax: +49 (0) 37291 / 38024 E-Mail: service@die-sehenswerten-drei.de GPS-Koordinaten: N 50°48.730 E 013° 06.040

Burg Scharfenstein

Schlossberg 1 09430 Drebach / OT Scharfenstein Tel.: +49 (0) 37291 / 38 00 Fax: +49 (0) 37291 / 38024 E-Mail: service@die-sehenswerten-drei.de GPS-Koordinaten: N 50°48.730 E 013° 06.040

Schloß & Park Lichtenwalde

Schlossallee 1 09577 Niederwiesa / OT Lichtenwalde Tel.: +49 (0) 37291 / 38 00 Fax: +49 (0) 37291 / 38024 E-Mail: service@die-sehenswerten-drei.de GPS-Koordinaten: N 50° 52.968 E 013° 00.372

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Schloß Augustusburg

Täglich geöffnet

April-Oktober 10:00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr
November-März 10:00 Uhr, letzter Einlass 16:00 Uhr
06.12. + 24.12. geschlossen
30.12. geöffnet
31.12. bis 14 Uhr geöffnet
01.01. ab 11:00 Uhr geöffnet

Hinweis: Die Museen schließen 1 Stunde nach dem letzten Einlass. Wir empfehlen mindestens 2 Stunden für Ihren Besuch einzuplanen.

Burg Scharfenstein

Dienstag bis Sonntag geöffnet. Montags auch in den Ferien und an den Feiertagen geöffnet.

April-Oktober (Dienstag - Sonntag) 10:00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr
November-März (Dienstag - Sonntag) 10:00 Uhr, letzter Einlass 16:00 Uhr

Hinweis: Die Museen schließen 1 Stunde nach dem letzten Einlass. Wir empfehlen mindestens 1 Stunde für Ihren Besuch einzuplanen.

Mittelalter-Dorf 2022

15.05.
11.09.
31.10.

Schloß & Park Lichtenwalde

Dienstag bis Sonntag geöffnet. Montags auch in den Ferien und an den Feiertagen geöffnet.

April-Oktober (Dienstag-Sonntag) 10:00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr
November-März (Dienstag-Sonntag) 10:00 Uhr, letzter Einlass 16:00 Uhr

Hinweis: Die Museen schließen 1 Stunde nach dem letzten Einlass. Wir empfehlen mindestens 1 Stunde für Ihren Besuch einzuplanen.

Park: ganzjährig geöffnet

November - März Park ist öffentlich zugänglich. Es erfolgt kein Eintritt.
April - Oktober täglich von 10:00 - 18:00 Uhr

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28.04.2022: „Kurfürst mit Weitblick“ – Jubiläums-Ausstellung auf Schloss Augustusburg eröffnet am 30. April 2022

- Presseinformation - 28.04.2022

Schloss Augustusburg bei Chemnitz gilt als eines der schönsten Renaissanceschlösser Europas. Als frühester Vierflügelbau in Nordeuropa ist es ein Idealbild seiner Epoche und ein architektonisches Glanzstück. Als „Krone des Erzgebirges“ gefeiert, ließ Kurfürst August von Sachsen seine Augustusburg als monumentales Jagd- und Lustschloss auf dem 516 Meter hohen Schellenberg anlegen.

Zum 450-jährigen Schlossjubiläum lädt ab dem 30. April 2022 die Sonderausstellung „Kurfürst mit Weitblick“ zu einer faszinierenden Zeitreise in die Geschichte ein. Auf mehr als 700 qm präsentieren die Ausstellungsmacher, kulturhistorisch und multimedial, das Leben und Wirken des Kurfürsten August und seiner Frau Kürfürstin Anna von Sachsen.

Die Lebensgeschichten und zentrale Themen aus der Epoche des kurfürstlichen Herrscherpaares stehen im Mittelpunkt der 13 Ausstellungsräume. Sachsen entwickelte sich unter ihrer Führung zu einem Musterland von wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Inmitten religiöser Auseinandersetzungen um Macht und Einfluss galt Kurfürst August als kluger Politiker, der auf Kompromisse, Frieden und Wirtschaftsförderung setzte.  Seine Frau, Kurfürstin Anna von Sachsen, war eine der vielseitigsten Herrscherinnen der Renaissance. Ihre 37-jährige Ehe war eine der seltenen Beziehungen aus Liebe und Vertrauen, die 15 Kinder das Leben schenkte.
Dem Kurfürstenpaar gelang es im Laufe ihrer Herrschaftszeit, Sachsen wirtschaftlich nahezu unabhängig zu machen und die landwirtschaftliche Selbstversorgung zu revolutionieren. Das Ehestands-Baumgesetz von 1577 war eine ihrer nachhaltigsten Innovationen.

Ein Höhepunkt der Ausstellungspräsentation ist die 360 Grad-Projektionsshow „Tafelfreuden und Feste“, die den Besucher in die glanzvollen und festlichen Zeiten von Kurfürst August eintauchen lässt. Die eigens für die Ausstellung angefertigten Illustrationen schaffen zudem einen besonderen Kosmos rund um Kurfürst August und das Schlossjubiläum. Die 13 Ausstellungsräume vereinen kostbare Exponate renommierter Leihgeber aus Berlin, Nürnberg, Coburg, Dessau Wörlitz und Dresden, darunter ein Original-Gemälde mit dem Porträt Kaiser Maximilians II. Die spezielle Raumkonzeption erlaubt es, die Exponate, z.B. die aufwändig rekonstruierten und nachgeschneiderten Festkleider des Kurfürsten und der Kurfürstin, aus der Nähe zu betrachten.

Präsentiert wird zudem ein begehbares Modell des Brunnens von Schloss Augustusburg, der mit einem der ältesten, in Sachsen erhaltenen hölzernen Treibgöpel ausgestattet und seit 2019 assoziiertes Objekt des UNESCO-Welterbes der Montanregion Erzgebirge / Krušnohoří ist.

Das größte und faszinierendste Exponat ist jedoch Schloss Augustusburg selbst. Seine beeindruckende Architektur und seine 450-jährige Geschichte bilden den einzigartigen Rahmen, um das Kurfürstenpaar und ihr Bauwerk in besonderer Weise zu feiern.

„Die Geschichte von Schloss Augustusburg ist mit der Jahreszahl 1572 eng verbunden. Vor 450 Jahren wurde es als Jagd- und Lustschloss fertig gestellt. Wir zeigen, wer dieses besondere Kurfürstenpaar war, wie sie regierten und wie sie die Zeitläufe des ausgehenden 16. Jahrhunderts beeinflussten. Diese Jubiläumsausstellung präsentiert die sächsische Landesgeschichte und zeigt die Auswirkungen des Handelns des Kurfürstenpaares über die Landesgrenzen hinaus.“
erklärt Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg / Scharfenstein / Lichtenwalde Schloss gGmbH.

Förderhinweis:

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Förderprogramm wurde durchgeführt vom Deutschen Verband für Archäologie e.V.

31.03.2022: Benzingeflüster auf Schloss Augustusburg – MZ-Vortragsreihe geht am 4. April 2022 in die nächste Runde

- Presseinformation - 31.03.2022

Die in 2021 gestartete fünfteilige MZ-Vortragsreihe geht Anfang April in die nächste Runde. Unter dem Titel „Vom Wankel- bis zum Vier-Takt-Motor“ blickt die Vortragsreihe auf die Motorradentwicklung im Motorradwerk Zschopau (MZ) der DDR im Zeitraum von 1960 bis 1992 zurück. Dabei werden Projekte in den Fokus genommen, die nicht Einzug in die Serienproduktion hielten. Die ersten beiden Veranstaltungen im September und Oktober letzten Jahres erfuhren großen Zuspruch und waren ausverkauft.

Am 4. April 2022 findet der nächste Vortrag um 17:00 Uhr im Hasensaal auf Schloss Augustusburg statt. Dr. Günter Karl und Hansjörg Pöhler werden zum Thema „Entwicklung der Benzin-Direkteinspritzung und der Gemischeinspritzung“ referieren.

Hintergrund des Vortrags ist, dass ab Ende der 1970er Jahre in Europa auch für Zweiradfahrzeuge Grenzwerte der Emission für Kohlenmonoxid und für Kohlenwasserstoff eingeführt wurden. Um diesen Grenzwerten Rechnung zu tragen, wurden im Folgezeitraum verschiedene Einspritzsysteme als Lösungsvarianten untersucht. Unterstützung bei den umfangreichen Untersuchungen erhielt MZ durch die Forschungspartner Technische Universität Dresden und die Ingeniuerhochschule Zwickau. Die beiden Referenten gehen dabei näher auf die Entwicklung der Einspritzsysteme ein.

Geplant hat die Vortragsreihe eine engagierte fünfköpfige Gruppe von ehemaligen Motoren- und Fahrgestellkonstrukteuren sowie Versuchsingenieuren des Motorradwerk Zschopau (MZ) der DDR. Die beiden Referenten sind ebenfalls Teil des Organisations-Teams. Dr. Günter Karl war Versuchsleiter bei MZ bis 1992 und später Abteilungsleiter der Vorentwicklung Otto-Motoren bei Daimler AG in Stuttgart. Diplom-Ingenieur Hansjörg Pöhler war bis 1982 als MZ-Konstrukteur und bis 1991 als MZ-Gruppenleiter Motorenkonstruktion tätig und später Konstrukteur bei ROTAX Austria, der Technischen Universität Graz sowie bei MAGNA STEYR in Graz.

Die letzten beiden MZ-Vorträge finden im Mai und Juni statt. Am 23. Mai 2022 berichtet Dr. Günter Karl zu „Entwicklungen zur Verbesserung der Zweitakt-Spülung, des Ladungswechsels und des Verbrennungsablaufs“ und am 16. Juni 2022 wird Hansjörg Pöhler auf die „Entwicklung eines kleinen Viertaktmotors“ eingehen.

Der Eintritt zu den Vorträgen kostet jeweils 5,- €. Besucher, die vorher noch das Motorradmuseum besichtigen möchten, erhalten einen Sonderpreis von 11 € für Vortrag und Museumseintritt. Beide Tickets sind vorab ausschließlich im Ticket-Shop von DIE SEHENSWERTEN DREI unter www.die-sehenswerten-drei.de/tickets (zzgl. VVK-Gebühr bei Online-Buchung) erhältlich. Mögliche Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Einlass am Vortragstag ist ab 16:30 Uhr. Bei Rückfragen zur Veranstaltung steht der Gästeservice telefonisch unter +49 (0) 37291 3800 zur Verfügung.

30.03.2022: Erlebnisausstellung STERNTALER eröffnet am 1. April 2022 in Schloss & Park Lichtenwalde

- Presseinformation - 30.03.2022

In der neuen Erlebnisausstellung STERNTALER in Schloss & Park Lichtenwalde ab 1. April 2022 erfährt die Geschichte der Illustration von Märchen eine Erweiterung – und zwar um die künstlerische Komponente der sogenannten bewegten Bilder in Augmented Reality (AR). Künstler haben verschiedene klassische Märchen neu illustriert, die in der Ausstellung STERNTALER erstmalig präsentiert werden. Zu sehen sind 40 Illustrationen, die durch den Ausstellungsbesucher mit dem Handy oder Tablet zum Leben erweckt werden.

„Dies ist eine Weltpremiere. Ich möchte, dass sich alle Generationen, auch junge Menschen und Familien, für unser Kulturgut der Märchen begeistern“, sagt Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde-Schlossbetriebe gGmbH. Vielen Menschen sind die Märchen durch das Vorlesen, durch illustrierte Bücher, Filme und Trickfilme aus der Kindheit bekannt. „Wir haben diese Tradition aufgegriffen, weiterentwickelt und in das 21. Jahrhundert transportiert“ so Meyn.

Ausstellungsbesucher*innen werden in STERNTALER selbst zum Helden oder zur Heldin im Märchenschloss Lichtenwalde. Sie tauchen ein in zauberhaft magische, projizierte Märchen- und Erlebniswelten. Mit Augmented Reality (AR) werden sie ihr eigener Star. In der Ausstellung rieselt dem Staunenden der Schnee von Frau Holle über das Gesicht, begegnet ihm der Gestiefelte Kater und kämpft mit ihm. Wer will, kann den Turm von Rapunzel erklimmen. Die eigenen Zeichenkünste erwecken einen Fisch zum Leben und lassen ihn in einer Unterwasserwelt schwimmen. Die Ausstellung bietet die perfekten Sets für Fotos, Tiktoks und Reels für Social Media, Freunde oder das Familienalbum.

Die ASL Schlossbetriebe gGmbH führt ihr Konzept der interaktiven Erlebnisausstellungen weiter. Erstmalig verschmelzen Schloss und Park Lichtenwalde in einer Gesamtinszenierung. Ausstellungsmacherin Patrizia Meyn hat hierfür Erlebnisbereiche, projektierte Märchenwelten, Mit-Mach-Dioramen und historische Illustrationen aus Jahrhunderten in Schloss und Park Lichtenwalde zusammengestellt.

Märchen-Illustrationen sind heutzutage weltweit verbreitet und werden von vielen Künstlerinnen und Künstlern immer wieder neu interpretiert. Die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm sind – neben der Luther-Bibel – das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch in deutscher Sprache. Die Grimmschen Kinder- und Hausmärchen stellen zugleich die erste systematische Zusammenfassung und wissenschaftliche Dokumentation der mündlich überlieferten deutschen Märchen dar.

Als im Dezember 1812 der Berliner Verleger Reimer den ersten Band der Kinder- und Hausmärchen herausbrachte, war noch nicht absehbar, welche Bedeutung die Sammlung der Gebrüder Grimm für die Bildung der Kinder einmal haben würde. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Illustration mit den verschiedenen Drucktechniken stetig weiter. So dauerte es noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts, dass die Märchen die eigentliche Schulreife erlangten. Erst die Erfindung des Steindrucks (Lithografie) von Alois Steinfelder (1771-1834) ermöglichte eine wirtschaftlich vertretbare Herstellung großformatiger Bilder. Diese Bilder konnten als Anschauungstafeln im Schulunterricht eingesetzt werden. Die Ausstellung zeigt Illustrationen von Märchen verschiedener Verlage über die Jahrhunderte.

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Virtual Reality (VR)-Game Events, Künstler-Workshops, den STERNTALER-Days, museumspädagogischen Angeboten sowie zahlreichen Ferienangeboten laden bis 26. Februar 2023 zu einem Besuch in Lichtenwalde ein.

STERNTALER zeigt 100 Exponate, darunter:

  • 40 illustrierte Märchen, die mittels Augmented Reality (AR) mit dem Handy oder Tablet zum Leben erweckt werden
  • audiovisuelle Projektion des „Froschkönigs“
  • 4 Erlebniswelten in Touch & Feel
  • 20 Sets für Fotos, Tiktoks, Reels & Story indoor/outdoor
  • 10 Märchen in Mit-Mach-Dioramen
  • Story Toys-Time – Interaktive Märchengeschichten per App selber spielen
  • 25 Illustrationen und Wissenswertes über das deutsche Kulturgut der Märchen
08.02.2022: Eröffnung der Sonderausstellung „Ära des Straßenrennsports“ am 12. Februar 2022 im Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg

- PRESSEINFORMATION - 08.02.2022

Im Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg ist ab dem 12. Februar 2022 die neue Sonderausstellung „Ära des Straßenrennsports“ zu sehen. Anlass dafür ist das Zschopauer Jubiläum „100 Jahre Motorradstadt Zschopau“, bei der sich nicht nur die Stadt Zschopau mit ihrer erfolgreichen Motorradgeschichte auseinandersetzt.

Zwischen 1922 und 2016 wurden in Zschopau erfolgreich Motorräder entwickelt und produziert. Eine treibende Rolle bei der Entwicklung der Serienfahrzeuge im Allgemeinen spielte dabei der Motorrad-Straßenrennsport. Die Sonderausstellung auf Schloss Augustusburg widmet sich diesem Thema und gibt anhand ausgewählter Rennmotorräder einen Einblick in diese Ära.

Insgesamt sieben Motorräder der Marken DKW, Auto Union, MZ und MuZ wurden für diesen Zweck in Szene gesetzt. Bei einigen Modellen wurde die Rennverkleidung abgenommen, um einen einmaligen Blick auf Motor, Getriebe oder Kühler zu gewährleisten. Der historische Kontext wird ebenso beleuchtet wie auch die siegreichen Fahrer ihrer Zeit.

Zwei der ausgestellten Maschinen haben eine besondere Historie im Gepäck. Die MZ RE 125 aus dem Jahr 1961 wurde von Vize-Weltmeister Ernst Degner gefahren, welcher in jenem Jahr beim Motorrad Grand Prix in Schweden die Gelegenheit nutzte und in die BRD floh. Zudem fuhr MZ-Werks-Rennfahrer Heinz Rosner mit seiner MZ RZ 300 in der Rennsaison 1968 zum dritten Platz bei der Weltmeisterschaft.

Unter dem übergeordneten Titel „100 Jahre Motorradtradition Zschopau“ beteiligen sich Schloss Wildeck, das Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V. sowie das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten mit einer Sonderausstellung am Zschopauer Festjahr. Das Deutsche Enduro Museum Zschopau ist ebenfalls als Kooperationspartner eingebunden.

Die Sonderausstellung „Ära des Straßenrennsports“ ist bis zum 15. Januar 2023 im Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg zu sehen.

Bilder:

Bild (Dateiname): „MZ RE 125 Ernst Degner 1961 (c) ASL Schlossbetriebe gGmbH .JPG“
Quelle: (c) ASL Schlossbetriebe gGmbH
Bilderunterschrift: „Museumsmitarbeiter Jens Lang legt kurz vor Eröffnung der Sonderausstellung ein letztes Mal Hand an die MZ RE 125 von Vize-Weltmeister Ernst Degner.“

19.01.2022: 450 Jahre Schloss Augustusburg – Auftakt zum Jubiläumsjahr 2022 mit Festgottesdienst am 30. Januar

- PRESSEINFORMATION - 19.01.2022

- PRESSEINFORMATION -

19.01.2021

450 Jahre Schloss Augustusburg – Auftakt zum Jubiläumsjahr 2022 mit Festgottesdienst am 30. Januar

Das Jahr 2022 beginnt in Sachsen mit einem großen Jubiläum der Kultur und Zeitgeschichte. Das Renaissanceschloss Augustusburg und sein Jubiläum stehen dabei im Mittelpunkt: 450 Jahre bewegte Geschichte liegen seit der Fertigstellung im Jahr 1572 hinter dem Jagd- und Lustschloss.  Ab dem 30. April wird der bundesweit renommierte Kulturort zum Schauplatz der innovativen, historisch-multimedialen Sonderausstellung „Kurfürst mit Weitblick – Das Leben und Wirken von Landesvater August von Sachsen“.

„Das Festjahr wird mit einem ganzjährigen kulturellen Programm unsere Gäste in die Welt der Renaissance entführen. Vorträge, Kulinarik, ein Jubiläumskonzert sowie das Schloss- und Stadtfest sind Teil des Jubiläumsprogramms“, so Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Augustusburg / Scharfenstein / Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH.

Zum Auftakt des Festjahres wird in der Schlosskirche von Schloss Augustusburg, eine der ersten protestantischen Kirchenneubauten ihrer Zeit, am 30. Januar 2022 um 16:00 Uhr ein Festgottesdienst begangen – auf den Tag genau 450 Jahre nach der Kirchweihe. Die Schlosskirche ist nicht nur wegen ihrer original erhaltenen Barockorgel von Georg Renkewitz ein Mekka für Musikfreunde, sie beherbergt zudem mit dem großen Altarbild und der Kanzel zwei weltberühmte Kunstwerke von Lucas Cranach d. J.

Die Leitung des Festgottesdienstes übernimmt Pfarrer Uwe Winkler von der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Petri Augustusburg. Tobias Bilz, Landesbischof der Evangelischen-Lutherischen Landeskirche Sachsens, wird zu diesem besonderen Anlass die Predigt halten.

Die musikalische Ausgestaltung erfolgt durch das Dresdner Ensemble „Corona harmonica“ unter der Leitung von Jan Katzschke. Clemens Heidrich (Bariton), Thomas Friedlaender (Zink, historisches Blasinstrument) und Jan Katzschke (Orgel) spielen ausgewählte Musik vom Dresdner Hof, wie sie in den ersten 50 Jahren nach der Weihe der Kapelle erklungen sein dürfte. Werke von Heinrich Schütz, Michael Praetorius, Hans Leo Haßler und Matthias Weckmann werden erklingen.

Besucher werden gebeten, sich aus Gründen der Kontaktnachverfolgung vorab online über den Ticket-Shop von DIE SEHENSWERTEN DREI (www.die-sehenswerten-drei.de/tickets) kostenfrei anzumelden. Des Weiteren gilt für alle Besucher die 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Dauer des Festgottesdienstes beträgt ca. 60 Minuten. Die Schlosskirche ist nicht beheizt. Bei Rückfragen zum Festgottesdienst steht der Gästeservice telefonisch unter +49 (0) 37291 3800 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Schlosskirche auf Schloss Augustusburg

Mitte des 16. Jahrhunderts war Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) der Führer der deutschen Protestanten und trug dazu bei, das friedvolle Zusammenleben von Katholiken und Protestanten im Reich zu sichern. Das Kurfürstenpaar August und Anna war lutherisch gesinnt und forcierte den Aufbau einer Lutherischen Landeskirche.

Die Schlosskirche auf Schloss Augustusburg wurde von dem niederländischen Baumeister Erhard van der Meer entworfen. Als Vorbild diente die Kirche auf Schloss Hartenfels, welche als erster protestantischer Kirchenneubau der Welt gilt und 1544 von Martin Luther selbst geweiht wurde.

Der Wittenberger Maler Lucas Cranach d. J. erhielt von Kurfürst August den Auftrag für das Altargemälde und die Kanzel. Das Altargemälde zeigt die kurfürstliche Familie am Fuß des gekreuzigten Christi mit 14 ihrer 15 Kinder. Es ist das einzige erhaltene Bildnis der kurfürstlichen Familie im zeitgemäßen Habitus der Renaissance.

Am 30. Januar 1572 wurde die Augustusburger Schlosskirche schließlich durch den kursächsischen Hofprediger Philipp Wagner in Anwesenheit des Kurfürstenpaares eingeweiht. In den drei aus diesem Anlass gehaltenen Predigten verwies Wagner auf die Predigt Martin Luthers, mit der dieser 1544 die Kirche von Schloss Hartenfels in Torgau eingeweiht hatte. Für den Kurfürsten und seine Frau gab zudem es einen direkten Bezug zu Torgau, da sie 1548 in der Torgauer Schlosskirche getraut worden waren.


Bilder:

Bild 1 (Dateiname): „Schloss Augustusburg_Schlosskirche04 (c) Lutz Zimmermann.jpg“
Quelle: (c) Lutz Zimmermann
Bilderunterschrift: „Blick in die Kirche auf Schloss Augustusburg mit Altargemälde und Kanzel von Lucas Cranach d.J. sowie die Renkewitz-Orgel über dem Altar in dreizehn Metern Höhe.“

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